Pressearchiv

Januar - März 2007

Gottesbezug von deutscher EU-Ratspräsidentschaft gefordert
An diesem 1. Januar 2007 übernehme Deutschland für ein halbes Jahr die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union, was der Bundesregierung die Gelegenheit zu eigenen Schwerpunktsetzungen und Initiativen gebe – aus kirchlicher Perspektive gelte es, erneut deutlich zu machen, daß der europäische Einigungsprozeß nicht nur ein ökonomischer Prozeß, sondern daß die Europäische Union vor allem eine Wert- und Friedensgemeinschaft sei, betonte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen beim traditionellen Neujahrsempfang im Fuldaer Priesterseminar. „Es ist für mich nach wie vor ein entscheidendes Anliegen, einen Bezug auf das christlich-jüdische Erbe Europas und einen Gottesbezug in den Text aufzunehmen, wie es ganz einheitlich europaweit von allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften während der Entstehung des Verfassungsvertragsentwurfs gefordert wurde.“
„Angebote fürs Leben“
Das Jahresprogramm 2007 des Bildungs- und Exerzitienhauses Kloster Salmünster ist soeben erschienen. Ein Teil der Termine ist geprägt von den Anliegen einer Gruppe oder Institution, die in dem Hause zu Gast sein werden. Die übrigen Veranstaltungen sind Angebote des Hauses und zielen ab auf Glaubensvertiefung, geistliche Wegfindung in Exerzitien und Intensivierung der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen in Kirche und Welt. Daneben gibt das Bildungs- und Exerzitienhaus auch Gelegenheit zu ganz persönlicher stiller Einkehr.
Mit Jesus Armut auf der Welt bekämpfen
„Ihr wißt genau, daß es auch heute im Leben vieler Menschen am hellichten Tag dunkel sein kann. Menschen sind traurig, allein, hungrig und obdachlos. Menschen müssen Kriege, Zerstörung und Krankheiten aushalten.“ Dies sagte Bischof Heinz Josef Algermissen am Samstag morgen zu über 1.000 Jungen und Mädchen im überfüllten Fuldaer Dom. Die als Sternsinger verkleideten Kinder und Jugendlichen wurden von Algermissen in einem feierlichen Gottesdienst in die Gemeinden ausgesandt.
Sich selbst Jesus als Geschenk darbringen
Die Sterndeuter brachten dem Kind in der Krippe Gold, Weihrauch und Myrrhe, erinnerte Weihbischof Dr. Karlheinz Diez am Samstag abend, 6. Januar, im Fuldaer Dom und fragte nach den Geschenken, die jeder einzelne Gläubige Jesus bringen könne. „An unserem Geschenk läßt sich erkennen, was wir von Jesus halten – ist er unser wahrer König, sehen wir ihn ihm das Antlitz Gottes und vertrauen wir ihm als unserem Heiland, dann gibt es nur ein einziges passendes Geschenk: das Geschenk sind wir selbst.“ Diez rief die Gläubigen dazu auf, Jesus das eigene Leben zu schenken und darauf zu vertrauen, daß „sein Stern uns wie die Sterndeuter an das Ziel unseres Lebens führt“.
Wie die Apostel zur Nachfolge berufen
Im Rahmen einer Eucharistiefeier am Montag, 8. Januar, in der Bonifatiuskrypta des Fuldaer Domes hat Weihbischof Johannes Kapp die Theologiestudenten Holger Heil (Petersberg-Steinhaus), Jürgen Kempf (Zella) und Andreas Schött (Dermbach) unter die Kandidaten für Diakonat und Presbyterat sowie Markus Agricola (Kirchhain), Godehard Grammel (Künzell-Pilgerzell), Roland Nink (Flieden-Buchrod) und Michael Harth (Freigericht-Neuses) unter die Kandidaten für den Ständigen Diakonat aufgenommen.
Elisabeth-Biographie im Pustet-Verlag erschienen
Zum Jubiläumsjahr anläßlich des 800. Geburtstags der hl. Elisabeth von Thüringen, der zweiten Bistumspatronin der Diözese Fulda, ist im Regensburger Verlag Friedrich Pustet eine historisch zuverlässige Biographie aus der Feder von Ortrud Reber erschienen.
Ein Bischof im Dienst am Frieden
Der emeritierte Bischof von Trier, Dr. Hermann Josef Spital, ist am Abend des 10. Januar im Alter von 81 Jahren in Münster verstorben. 20 Jahre lang, von 1981 bis 2001, war er Bischof von Trier. Die Beisetzungsfeierlichkeiten beginnen am Mittwoch, 17. Januar, um 10 Uhr in der Jesuitenkirche. Von hier führt das Trauergeleit in den Trierer Dom zum Pontifikalrequiem. Danach findet die Beisetzung in der Krypta statt.
Orte und Zeiten der Stille und Besinnung
Die neue Broschüre mit den Kursangeboten des Bistums Fulda zu Exerzitien, Besinnung und Meditation ist erschienen. Die Übersicht über das ganze Jahr 2007 soll Interessierten eine Einplanung von Besinnungs- und geistlichen Tagen in ihren Alltag erleichtern. „Geistliche Tage sind kein Luxus oder Privileg für einige wenige, sondern sie ein wichtiger Akzent eines christlich gestalteten Lebens“, schreibt Dagmar Denker, Leiterin des Exerzitienreferates im Bischöflichen Generalvikariat Fulda.
Roman über das Leben der hl. Elisabeth erschienen
Im St.-Benno-Verlag Leipzig ist ein biographischer Roman über das Leben der hl. Elisabeth von Thüringen aus der Feder des früheren Chefredakteurs der Paderborner Kirchenzeitung „der dom“, Hermann Multhaupt, erschienen. Der Autor zeichnet in seinem Roman ein facettenreiches Bild der Lebenswelt der großen Heiligen, die in Eisenach und Marburg wirkte und deren 800. Geburtstag im Jahr 2007 besonders in den Bistümern Erfurt und Fulda begangen wird.
Beihilfen für kirchenmusikalische Arbeit
Um den Chören und Instrumentalisten in der Diözese Fulda die Ausübung ihrer kirchenmusikalischen Tätigkeit in der Gemeinde zu erleichtern, hat das Bistum eine Regelung zur Bezuschussung der Probenarbeit, der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten sowie von geistlichen Konzerten getroffen.
Neue „Kirchenmusikalische Informationen“ erschienen
Für alle musikalisch Interessierten und Engagierten ist jetzt die neue Ausgabe der „Kirchenmusikalischen Informationen – Musik im Bistum Fulda“ erschienen. Die vom Bischöflichen Kirchenmusikinstitut (KMI) verantwortete Publikation enthält kirchenmusikalische Beiträge sowie Berichte, Personalia und Texte zur Kirchenmusikausbildung. Zudem verweist sie auf eine Vielzahl von Veranstaltungen in allen Regionen des Bistums im 1. Halbjahr 2007.
„Die Freude an Gott ist unsere Stärke“
Der Satz „Die Freude an Gott ist unsere Stärke“ aus der Lesung über den Schriftgelehrten Esra sei sicher auch das entscheidende und tragende Fundament für Bau und Weihe der Nikolauskirche gewesen. Dies betonte Weihbischof Johannes Kapp am Sonntag, 21. Januar, in Bergen-Enkheim. In einem Gottesdienst aus Anlaß des 40. Kirchweihjubiläums der Filialkirche St. Nikolaus übermittelte Kapp die Segenswünsche von Fuldas Bischof Heinz Josef Algermissen.
„Einen Sonntag für den Sonntag“
Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken setzt seine Aktion zum Sonn- und Feiertagsschutz fort. Mit einem an alle 11.500 Pfarrgemeinden verschickten Informa-tionspaket sollen "christlich orientierten Bürgern Anregungen vermittelt werden, wie der Sonntag als Tag des Herrn in einer oft glaubensarmen Umgebung gestaltet werden kann", erklärte der Generalsekretär des Werkes, Prälat Clemens A. Kathke, am Donnerstag in Paderborn.
Geisaer Bürgermeister zu Besuch bei Bischof Algermissen
Der neue Geisaer Bürgermeister Martin Henkel (CDU), der die Geschicke der thüringischen Rhönstadt seit Oktober letzten Jahres leitet, hat am Mittwoch Bischof Heinz Josef Algermissen einen Antrittsbesuch abgestattet. In Begleitung des Bürgermeisters kam Pfarrer Béla Horváth (Schleid), Moderator des Pastoralverbundes St. Elisabeth im Ulster-, Felda- und Werratal.
Christus soll in der Mitte sein
„ER muß und soll in der Mitte sein, so wie er am Ostersonntagabend als der Auferstandene in die Mitte seiner Jünger getreten ist“, stellte Weihbischof Johannes Kapp am Sonntag in einer Vesper zur Errichtung des Pastoralverbundes St. Rochus Fulda heraus. In seiner Predigt in der Pfarrkirche St. Bonifatius zu Horas betonte der Weihbischof, Christus müsse der Weg sein und die Herzen der Gläubigen brennen machen wie den Emmausjüngern und sie wie diese Boten seiner Auferstehung füreinander, zueinander und miteinander werden lassen.
Eindrucksvolles Zeichen gegen das Vergessen
Ein eindrucksvolles Zeichen der Erinnerung und gegen das Vergessen hat die internationale katholische Friedensbewegung Pax Christi am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, in Speyer gesetzt. Ein Kästchen mit Erde aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau fand in der Pax-Christi-Kapelle bei der Kirche St. Bernhard einen dauerhaften öffentlichen Platz. Die Erde war deutschen Pax-Christi-Mitgliedern im Rahmen einer Sühnefahrt nach Auschwitz im Jahre 1984 als Zeichen der Versöhnung von polnischen Freunden überreicht worden.
Ministerpräsident Althaus stellt solidarisches Bürgergeld vor – Dialog mit KAB erwünscht
„Solidarisches Bürgergeld – Ein Weg in die Zukunft oder Utopie?“ war das Thema der Jahresauftaktveranstaltung IMPULS 2007 der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband Fulda. Als Gastredner präsentierte der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, sein Modell des „Solidarischen Bürgergelds“. Vor über 150 Teilnehmern zeigte er die Notwendigkeit eines grundlegenden Systemwechsels auf. Den Abschluß der Veranstaltung bildete eine Heilige Messe in der Künzeller Pfarrkirche, in der KAB-Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack (Bad Hersfeld) dazu aufrief, mutig neue Ideen, auch unbequeme, in die Gesellschaft hineinzutragen.
Dank für Treue zur Kirche und stilles Glaubenszeugnis
Bischof Heinz Josef Algermissen bezeichnete es am Sonntag als hocherfreulich, wie viele in Gottesdienst, Glaubensverkündigung und Caritas einen verantwortlichen Dienst in der Diözese übernommen hätten. Hinzu kämen die, die immer in Treue zur Kirche stünden und ihren Glauben still bezeugten, betonte der Oberhirte in einem Pontifikalamt aus Anlaß der 100-Jahr-Feier der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Wächtersbach, bei der er auch die Weihe der neuen Orgel vornahm.
Stichwort: Mariä Lichtmeß und Blasiussegen
Das Fest der „Darstellung des Herrn“ am 2. Februar, das die katholische Kirche gemeinsam mit den Ostkirchen feiert, trägt im allgemeinen Sprachgebrauch den Namen „Mariä Lichtmeß“. Eigentlich ein Christusfest, ist es auch dem Gedenken Mariens gewidmet. Es bezieht sich auf den Bericht des Lukas-Evangeliums über den Besuch Mari-as im Tempel.
Spiritualitätstheologische Studie erschienen
Aus der Feder des theologischen Referenten im Seelsorgeamt, Lic. theol. Stefan Wick, ist jüngst eine Studie zum Thema der Gottsuche in der Benediktsregel und Dietrich Bonhoeffers Schrift „Gemeinsames Leben“ erschienen.
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Aktuelles
Traditioneller Neujahrsempfang des Bistums

„Die Kirche in Deutschland, natürlich auch die fuldische Kirche, ist längst nicht mehr einfach Volkskirche. Sie ist auch noch nicht wirklich missionarische Kirche.“ Dazu müsse gehören, daß Kirche in dieser Zeit lebt, daß sie die Zeichen der Zeit deute und als Zeit-Zeichen wahrnehme. Dies betonte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen am Donnerstag, 1. Januar, beim traditionellen Neujahrsempfang im Fuldaer Priesterseminar.

Buch über das Bischöfliche Konvikt in Fulda erschienen
"Das Bischöfliche Konvikt zu Fulda. Ein Lebensbild des ehemaligen Bischöflichen Internates zu Fulda in den Jahren 1950 bis 1980" - so lautet der Titel des Buches.
domradio: Jetzt auch in Fulda auf UKW
Das domradio kann man jetzt auch im Großraum Fulda über die UKW-Frequenz 99,2 MHz  hören.
Bischof Heinz Josef Algermissen predigte an Silvester im Fuldaer Dom
„Unsere Pastoralverbünde mit ihren Gemeinden werden dann bereichernd als Kirche vor Ort erlebt und erfahren werden, wenn jede Gemeinde und jede Gruppe sich als Teil der großen katholischen und apostolischen Kirche empfindet.“ - so Bischof Algermissen in seiner Predigt am Silvestertag.
Lourdes-Wallfahrt der hessischen Bistümer
Vom 11. bis 15. Juni 2009 wird wieder eine gemeinsame Lourdes-Wallfahrt der Bistümer Fulda, Limburg und Mainz für Gesunde, Behinderte, Kranke und Pflegebedürftige stattfinden.
Bonifatiuswerk beschließt Bauhilfen 2009 – vier Projekte im Bistum Fulda
Mit 4.686.000 Euro bezuschußt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Jahr 2009 insgesamt 91 Projekte in der deutschen, nordeuropäischen sowie baltischen Diaspora.
Bistumshaushalt 2009
Den Bistumshaushalt 2009 hat der Diözesan-Kirchensteuerrat auf seiner jüngsten Sitzung in Fulda verabschiedet. Mit 111,5 Millionen Euro liegt das Etatvolumen rund 706.000 Euro (0,63 Prozent) über dem Ansatz des Jahres 2008.
Stellungnahme
Stellungnahme von Bischof Heinz Josef Algermissen zur am 12. Dezember 2008 veröffentlichten Instruktion „Dignitas Personae“.
Kolpingjugend hilft mit 19.000 Euro Simbabwe-Projekt
„Die Hilfe für das aktuell erheblich von Krisen gebeutelte südafrikanische Simbabwe ist dringend notwendig“, betonte Steffen Flicker, Diözesanvorsitzender des Kolpingwerks, bei der Übergabe eines Schecks in Höhe von 19.000 Euro an Jesuitenpater Heribert Müller aus Simbabwe.
Abgeltungssteuer und Kirchensteuer
Mit Wirkung zum 1. Januar 2009 wird die Besteuerung von Kapitelerträgen neu geordnet und sowohl für den Steuerbürger als auch für die Finanzverwaltung vereinheitlicht und vereinfacht.
Stellenangebot Ausbildungsberufe
Das Bischöfliche Generalvikariat Fulda stellt zum 1. September 2009 Auszubildende für die Berufe Bürokommunikation bzw. Verwaltungsfachangestellte/r ein.