„Tag des offenen Denkmals“ im Bistum FuldaFulda/Hanau/Marburg/Kassel (bpf). „Vergangenheit aufgedeckt – Archäologie und Bauforschung“ lautet das diesjährige Motto des „Tages des offenen Denkmals“ am 14. September. Der von Jahr zu Jahr wachsende Zustrom von Besuchern am Tag des offenen Denkmals zeigt das große Interesse der Öffentlichkeit an geschichtlicher und kultureller Identifikation. In besonderer Weise lädt dieses Thema zur Spurensuche nach den verborgenen Geschichten der Denkmäler ein. Nicht nur die Baugeschichte sondern auch die Glaubensgeschichte läßt sich anhand oftmals veränderter, unzugänglicher oder verschütteter Details eines Denkmals erkennen und ins Bewußtsein rufen. Anhand fachkundiger Vorträge und Führungen besteht vielerorts die Möglichkeit, Kirchen und kirchliche Denkmäler aus ungewohnter Perspektive zu erleben und ihre historischen Wandlungen zu verstehen.
Mit den vielfältigen Angeboten zum Tag des offenen Denkmals soll Gelegenheit zum Erlebnis der attraktiven Denkmallandschaft des Bistums ebenso wie auch ein Einblick in die große Aufgabe der Denkmalerhaltung und Denkmalpflege gegeben werden. Sakrale Räume und Zeichen sind zu allen Zeiten entstanden, um die christliche Botschaft begreifbar zu machen und weiterzugeben mit aller Kunstfertigkeit, die Menschen hervorbringen konnten. Ihre Erhaltung bedarf der bewußten Wahrnehmung und Wertschätzung der ganzen Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen im einzelnen
Fulda · Dom Christus Salvator, erbaut bis 1712 nach Plänen von Johann Dientzenhofer, Nachfolgebau der mittelalterlichen Ratgarbasilika, geöffnet 12.30 bis 17.30 Uhr, Führung „Auf den Spuren der Ratgarbasilika“, 14 Uhr und 15.30 Uhr, Treffpunkt Domportal
Fulda-Johannesberg · Propstei Johannesberg, erbaut um 830 als Klosteranlage, Umbau zur Propstei im 17. Jh., 1726-47 Ausbau zu barockem Schloß, geöffnet: 13 bis 18 Uhr, Führungen ganztags, Konzert in der Propsteikirche: Musik aus Fuldaer Archiven (Vokal- und Instrumentalensemble) um 16Uhr
Künzell-Engelhelms · St. Flora und Kilian, Florenbergkirche, gegründet um 890, Wehrkirche, Turm um 1000, Langhaus um 1515, Küsterhaus/Schule 1600, Pfarrhaus 1705, Scheune 1705, Führungen in der Kirche: 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr, 18.30 Hl. Messe
Rasdorf · Stiftskirche, Am Anger 30, errichtet 1274, Säulen (9. Jh.), Taufstein (12. Jh.), barocke Ausstattung, geöffnet: ganztags, 10 Uhr Hl. Messe, Führung: 14.30 Uhr · Wallfahrtskapelle Gehilfersberg, erbaut um 1625, geöffnet: 16-18 Uhr, Führung: 17 Uhr · Wehrfriedhof, Geisaer Tor, erbaut um 1200, Wehranlage, Friedhofskreuz 1751, göffnet: ganztags Führung: nach Führung Stiftskirche ca. 15.30 Uhr
Hosenfeld-Blankenau · Alte Schule, Propsteiplatz 1, gegründet 1268 als Zisterzienserinnenkloster, 1579 Umwandlung in Propstei, geöffnet ab 14 Uhr, Führung 15 Uhr
Marburg-Schröck · Pfarrkirche St. Michael und St. Elisabeth, Schröcker Str. 23, erbaut 1720-26, geöffnet ganztags, Führungen: 11 Uhr und 18 Uhr
Kirchhain-Stausebach · Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt, erbaut im 15. Jh. mit Netz-/Sterngewölben, barocke Stukkaturen der Gewölbekappen, 10 Uhr Hl. Messe, geöffnet 11-17 Uhr, Führungen 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr
Amöneburg-Mardorf · Kirche St. Hubertus, Chorturmkapelle mit mittelalterlichen Wandmalereien, barocke Saalkirche 1713-15 erbaut, Abschluß der Sanierungsmaßnahmen und der Orgelrenovierung, 10 Uhr Festgottesdienst, 14.30 Uhr Festvorträge in der Kirche, ab 15.30 Uhr Feier rund um die Kirche
Fritzlar / Fritzlar-Ungedanken · Büraberg mit Kapelle St. Brigida, auf dem Gipfelplateau des Bürabergs, gilt als ältester Kirchenbau östlich des Limes.
Um die jahrelangen Anstrengungen gebührend zu würdigen, um Gott und den Menschen für die Bewahrung dieses uralten christlichen Kleinods zu danken, wird zu folgenden Begegnungen und Feiern eingeladen:
Freitag, 5.9., 19.30 Uhr im Rathaussaal Fritzlar, Vortrag von Domdechant Prof. Dr. Werner Kathrein, Fulda, über „Franken, Iren, Angelsachsen – Formen kirchlicher Verfassung am Anfang der Christianisierung Hessens“, der Eintritt ist frei, Veranstalter: Förderverein der Bürabergkirche
Samstag, 6.9., 20 Uhr im St.-Petri-Dom Fritzlar, Konzert des Mädchenchores am Dom zu Essen: „Dem Namen Gottes Stimme geben“ mit Chorwerken von Henry Purcell, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Joseph Gabriel Rheinberger, Knut Nystedt u. a., der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten, Veranstalter: kath. Pfarrgemeinde Ungedanken
Sonntag, 14.9. 10 Uhr in St. Brigida Büraberg, Pontifikalamt mit Abt Michael Karl Prohazka o.praem., Stift Geras/Niederösterreich, anschl. Frühschoppen und Ausstellungseröffnung zur Geschichte und Renovierung der Bürabergkirche, 17 Uhr im St.-Petri-Dom Fritzlar Pontifikalvesper 01.09.2008Bischöfliche Pressestelle, 36001 Fulda / Postfach 11 53 / Telefon: 0661 / 87-299 / Telefax: 87-568 / E-Mail: presse@bistum-fulda.de / Internet: www.bistum-fulda.de / Redaktion: Christof Ohnesorge.
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Aktuelles
Traditioneller Neujahrsempfang des Bistums„Die Kirche in Deutschland, natürlich auch die fuldische Kirche, ist längst nicht mehr einfach Volkskirche. Sie ist auch noch nicht wirklich missionarische Kirche.“ Dazu müsse gehören, daß Kirche in dieser Zeit lebt, daß sie die Zeichen der Zeit deute und als Zeit-Zeichen wahrnehme. Dies betonte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen am Donnerstag, 1. Januar, beim traditionellen Neujahrsempfang im Fuldaer Priesterseminar. Buch über das Bischöfliche Konvikt in Fulda erschienen"Das Bischöfliche Konvikt zu Fulda. Ein Lebensbild des ehemaligen Bischöflichen Internates zu Fulda in den Jahren 1950 bis 1980" - so lautet der Titel des Buches.domradio: Jetzt auch in Fulda auf UKWDas domradio kann man jetzt auch im Großraum Fulda über die UKW-Frequenz 99,2 MHz hören.Bischof Heinz Josef Algermissen predigte an Silvester im Fuldaer Dom„Unsere Pastoralverbünde mit ihren Gemeinden werden dann bereichernd als Kirche vor Ort erlebt und erfahren werden, wenn jede Gemeinde und jede Gruppe sich als Teil der großen katholischen und apostolischen Kirche empfindet.“ - so Bischof Algermissen in seiner Predigt am Silvestertag.Lourdes-Wallfahrt der hessischen BistümerVom 11. bis 15. Juni 2009 wird wieder eine gemeinsame Lourdes-Wallfahrt der Bistümer Fulda, Limburg und Mainz für Gesunde, Behinderte, Kranke und Pflegebedürftige stattfinden.Bonifatiuswerk beschließt Bauhilfen 2009 – vier Projekte im Bistum FuldaMit 4.686.000 Euro bezuschußt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Jahr 2009 insgesamt 91 Projekte in der deutschen, nordeuropäischen sowie baltischen Diaspora.Bistumshaushalt 2009Den Bistumshaushalt 2009 hat der Diözesan-Kirchensteuerrat auf seiner jüngsten Sitzung in Fulda verabschiedet. Mit 111,5 Millionen Euro liegt das Etatvolumen rund 706.000 Euro (0,63 Prozent) über dem Ansatz des Jahres 2008.StellungnahmeStellungnahme von Bischof Heinz Josef Algermissen zur am 12. Dezember 2008 veröffentlichten Instruktion „Dignitas Personae“.Kolpingjugend hilft mit 19.000 Euro Simbabwe-Projekt„Die Hilfe für das aktuell erheblich von Krisen gebeutelte südafrikanische Simbabwe ist dringend notwendig“, betonte Steffen Flicker, Diözesanvorsitzender des Kolpingwerks, bei der Übergabe eines Schecks in Höhe von 19.000 Euro an Jesuitenpater Heribert Müller aus Simbabwe.Abgeltungssteuer und KirchensteuerMit Wirkung zum 1. Januar 2009 wird die Besteuerung von Kapitelerträgen neu geordnet und sowohl für den Steuerbürger als auch für die Finanzverwaltung vereinheitlicht und vereinfacht.Stellenangebot AusbildungsberufeDas Bischöfliche Generalvikariat Fulda stellt zum 1. September 2009 Auszubildende für die Berufe Bürokommunikation bzw. Verwaltungsfachangestellte/r ein. |