Verstehen, wie Menschen heute „ticken“Bistum Fulda startet Projekt im Pastoralen Prozess mit der Sinus-Milieu-Studie Fulda (bpf). Das Bistum Fulda wird, beginnend in diesem Herbst, ein breitangelegtes Projekt mit der sogenannten „Sinus-Milieu-Studie“ zur Unterstützung der pastoralen Arbeit in den Pastoralverbünden starten. Nach Errichtung der neuen Struktur im Rahmen des pastoralen Prozesses soll dieses Projekt sich nun gezielt auf die inhaltliche Arbeit ausrichten. Die Sinusstudie, eine rein sozialwissenschaftliche Untersuchung, verfolgt das Anliegen, die in der Gesellschaft vorhandene Zuordnungen der Menschen („Milieus“) abzubilden. Grundlage dafür sind nicht nur die „soziale Lage“, sondern vor allem Wertorientierungen und Lebensstile. Mit einer ganzen Reihe von anderen Bistümern möchte die Diözese Fulda den Blick richten auf neue Begegnungsmöglichkeiten mit den Menschen, die bislang kaum oder gar nicht erreicht werden. Eine „Lebensraumorientierte Seelsorge“ ist so vor allem ein missionarischer Schritt in die Gesellschaft: allen Menschen das Evangelium anbieten – in jedem Menschen Gott entdecken.
In zehn Dekanatskonferenzen werden den 48 Pastoralverbünden zunächst die Ergebnisse der Sinus-Studie vorgestellt. Damit verbunden sind die ebenfalls vorliegenden Daten der sogenannten Mosaic-Milieus, die die konkreten Räume der Pfarrgemeinden und Pastoralverbünde erfassen. Als zweiter Schritt ist dann eine intensive Auseinandersetzung in den Pastoralverbünden vorgesehen, an deren Ende eine erste Umschreibung von pastoralen Schwerpunkten für den jeweiligen Verbund stehen soll. Auf ganztägigen Studientagen in den Dekanaten wird ein Team des Bistums die Priester, Diakone und Laien im pastoralen Dienst in das Projekt einführen und die nächsten Schritte vorbereiten.
Auf einem Bistumstag am 3. Juli 2009 in der Esperantohalle in Fulda soll unter Anwesenheit des Bischofs und der Bistumsleitung mit allen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Vertretern der Räte und Verbände der erste Schritt zu pastoralen Leitlinien im Bistum gegangen werden. Das Projekt steht in der Verantwortung des Seelsorgeamtsleiters, Domkapitular Prälat Rudolf Hofmann; die Projektkoordinatorin ist die Referentin in der Abteilung Seelsorge, Dagmar Denker. Weitere Informationen sind unter Tel. 0661/87-294, E-Mail: Seelsorge@bistum-fulda.de erhältlich. 03.09.2008Bischöfliche Pressestelle, 36001 Fulda / Postfach 11 53 / Telefon: 0661 / 87-299 / Telefax: 87-568 / E-Mail: presse@bistum-fulda.de / Internet: www.bistum-fulda.de / Redaktion: Christof Ohnesorge.
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Aktuelles
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